
Einen Eindruck davon, wie komplex und umfangreich die Aufgaben eines Linux-Systemadministrators sein können, bekommt man erst, wenn man diese Rolle übernommen hat – oder den Umfang dieses Buchs betrachtet: über 1 200 Seiten Erläuterungen, Beispiele und kurze Übungsaufgaben zu den Grundlagen der Verwaltung, Netzwerken und sonstigen Themen wie X-Server, Drucken, Anbindung an Windows-Systeme, Treiber, Kernel usw.
Hervorgegangen aus dem englischsprachigen Buch „UNIX System Administration Handbook“ konzentriert sich diese Version auf die zurzeit bedeutendsten Linux-Distributionen Red Hat, Fedora Core, Suse, Debian und Ubuntu. Inhaltliche Schwerpunkte liegen dabei auf dem Boot-Vorgang, dem Backup und Restore, der Benutzer-, Hard- und Softwareverwaltung und im Netzwerkbereich auf dem Domain Name Service (DNS), Network File System (NFS), Routing und E-Mail. Das dreiköpfige Autorenteam wurde durch zahlreiche Beitragsautoren bei der Erstellung des Buchs unterstützt. Der Leser kann sich daher auf kompetente Inhalte, die auf mehrjähriger Erfahrung in dem jeweiligen Themenbereich der Verfasser basieren, verlassen. Dass so viel geballtes Expertenwissen nicht staubtrocken und langweilig vermittelt werden muss, belegen die Autoren durch ihren lockeren Schreibstil, der die eine oder andere Pointe nicht vermissen lässt. Zahlreiche, nach Themen sortierte Tipps für weiterführende Literatur und nützliche, nicht technische Hinweise für das Zusammenspiel zwischen Management und IT-Abteilung im letzten Kapitel – mit dem Titel „Management und Geschäftspolitik“ – runden das Serviceangebot dieses eindrucksvollen Werks ab.
Für knapp 70 Euro erhält der Leser ein Handbuch, das zu den häufigsten Administrationsaufgaben und Herausforderungen in Sachen Linux(-Server) für die populärsten Linux-Distributionen Antworten und Lösungen parat hat. Wenn man bei mehr als 1200 Seiten überhaupt noch von einem „Hand“-Buch reden kann.