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24.07.2008

SOA: Scheitern ist gut


Einer der Kerngedanken von SOA besteht darin, dass Veränderung immer stattfindet. Business-Prozesse ändern sich ebenso wie technologische Voraussetzungen - und das mit zunehmender Geschwindigkeit. Ronald Schmelzer schreibt deshalb auf SearchSOA.com, dass es bei der Einführung und dem Betrieb einer SOA gar nicht darum gehen dürfe, alles richtig zu machen. Das klingt - gerade für deutsche Ohren - erst einmal etwas merkwürdig.

Billiger scheitern

Schmelzer erläutert, dass es natürlich wichtig sei, zu versuchen, Prozesse, Infrastruktur und Governance möglichst gut aufzubauen. Ein Fehler sei es aber, diesen Zustand dann quasi zu zementieren. Nach dem Motto: Jetzt haben wir das perfekte System. Dieses Vorgehen sorge dafür, dass man die Kosten des Scheiterns erhöhe. Nötig sei es vielmehr das Ganze so aufzubauen, dass Sackgassen und Fehler möglichst geringe Kosten verursachen. Flexibilität, Iterative Arbeitsweise und häufiges Messen seien dabei entscheidend.

SOA als Prototyp

Außerdem sei es wichtig anzuerkennen, dass man am Anfang zum Beispiel schlicht nicht wissen könne, welche Services wie stark genutzt würden. Deshalb solle man zunächst alle Aspekte seiner SOA wie Prototypen aufbauen. Das gelte auch für die Infrastruktur. "Warum zig Millionen in einen ESB investieren, wenn nicht sicher ist, wie die Services überhaupt genutzt werden?", so Schmelzer.

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 Vollständiger Artikel auf Englisch (http://searchsoa.techtarget.com/tip/0,289483,sid26_gci1322185,00.html)



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